Sonntag, 13. Juni 2010

Hintergrund-Poster "Stadt am Fluss"


Wie schon auf früheren Bildern und Videos zu sehen ist, verwende ich hinter der langen gerade Strecke das Hintergrundposter "Stadt am Fluss" von Vollmer. Das gibt es offenbar nicht mehr. Ich habe dieses Poster auch schon bei meiner Anlage 1980 verwendet.

Nun werde ich aber immer wieder gefragt, um welche Stadt es sich dabei handelt. Dass das Poster eine Collag eund kein Originalfoto ist, ist klar, weil es in der Mitte gespiegelt ist. Dennoch liegt wahrscheinlich ein Foto einer wirklich existierenden Stadt zugrunde. Wer kennt diese Stadt?
----
PS (14.6.): Ich habe diese Frage auch an die Firma Vollmer geschickt und heute schon per Email die Antwort erhalten, dass es sich dabei um Würzburg handelt. Danke an die Firma Vollmer für die rasche Antwort.

Sonntag, 6. Juni 2010

Spartipp bei Weichendecodern

Eigentlich beachte ich die folgende Idee schon lange. Aber immer wieder passiert es mir auch, dass ich es übersehe: Bei der Verdrahtung von Weichen (egal ob analog oder digital) kann man nämlich ganz nett sparen, wenn man sich überlegt, welche Weichen logisch zusammenhängen.

Das folgende Bild zeigt links oben (Weiche 116 a und b) die naheliegende Version: Bei einem Gleiswechsel müssen beide Weichen entweder auf Abzeig oder auf Geradeaus eingestellt sein. Es macht daher Sinn, sie mit einem Schalter (bzw. mit einer Decoderadresse) zu schalten.

Nicht ganz so offensichtlich - und daher leicht übersehen - ist die andere Variante, wie sie im Bild bei den Weichen 131 und 104 dargestellt ist. In diesen Fällen sind die Weichen immer gegengleich zu schalten: Führt W 104 a geradeaus, dann darf 104 b nicht geradeaus führen. Ist 104 a aber auf Abzweig geschalten, so muss 104 b auf Geradeaus sein. Analog bei 131 a und b.



Wenn damit in der Digitalanlage ein Decoder gespart werden kann, wirkt sich das finanziell nicht unerheblich aus!

Montag, 31. Mai 2010

Automatikbetrieb mit Rocomotion

Dieses Video entstand noch vor dem Umbau. Und genau dieser Fahrbetrieb hat deutlich gemacht, dass nur ein Gleis in Richtung von rechts nach links eine deutliche Schwachstelle war. Rechts oben ist die "Modellzeit" zu sehen - eine Uhr, die mit 6-facher Geschwindigkeit läuft.

Samstag, 29. Mai 2010

Umbau von Mittelstadt

Eigentlich war ja alles fertig und lief gut. Aber wie das bei Modelleisenbahnern so ist - es gibt immer wieder neue Ideen, neue Erkenntnisse und damit einen Umbau. Nun hat es den Bahnhof Mittelstadt betroffen.

Bei Beginn der Planung dieser Anlage ging es ja nur um eine Verlängerung der Schaufensteranlage mit zwei Gleisen zum Schattenbahnhof hin. Es war knapp vor Baubeginn als mir auffiel, dass dort, wo dann der Bahnhof Mittelstadt enstand, eigentlich viel Platz war. Ich zweigte daher vom unteren (südlichen) Gleis ab und erzeugte einen Kopfbahnhof mit 5 Gleisen. Später kam die Durchfahrt von Gleis 3 zum Schattenbahnhof hinzu. In Summe blieb es aber dabei, dass für die Fahrt von rechts nach links nur EIN Gleis zur Verfügung stand, für die Fahrt von links nach rechts aber vier. Ganz zum Schluss - da stand die Anlage schon, kam noch ein Stumpfgleis dazu, das nur von rechts befahrbar war (siehe Post vom 31. 1. 2010)

Irgendwie war das alles ein bisschen verdreht. Und gerade beim Automatikbetrieb merkte ich, dass es unangenehm ist, wenn im nördlichen Bahnhofberiech (Fahrt von rechts nach links) kein Überholen möglich ist. Daher entstand die Idee eines Umbaus, der nun begonnen hat:
Neben dem geplanten Vorteil, dass nun auf der Fahrt von rechts nach links im Bahnhof überholt werden kann (da es drei Gleise gibt), änderten sich auch die Einfahrten in den Bahnhof von rechts. Vorher gab es drei Einfahrten in den Bahnhof (die aber noch gar nicht fertig gebaut waren), nun wird es fünf geben. (In der Zeichnung die hellblauen Gleise rechts oben).

Was ist den Plänen rot bzw. rosa ist sind versteckte Kehrschleifen, da sie die beiden Seiten des "Ovals" direkt verbinden. Wahrscheinlich sind die ohnehin nicht notwendig, ich hab sie aber mal eingeplant. Und im neuen Plan sind das deutlich weniger (zwei) gegenüber dem alten Plan (vier).

Der Vollständigkeit halber sei noch erwähnt, dass das rosarote Gleis (Gleis 7) als Programmiergleis gedacht ist und daher einen eigenen Stromkreis hat.

Samstag, 22. Mai 2010

Dieses Jahr ist Pfingsten wie Weihnachten





Ich meine damit nicht das Wetter - obwohl das auch fast so aussieht. Aber vor 2 Tagen habe ich meine ersten beiden echten FREMO-Modulkästen von Harald Brosch erhalten. Dank des exakten Zuschnittes und der Vernutung ging der Zusammenbau ruck-zuck.
Bisher habe ich ja mit meiner "eigenen Norm" gearbeitet, die zwar an FREMO angelehnt war, aber in den Details doch einfacher war. Ich werde nun in den nächsten Wochen zwei "echte" FREMO-Module (allerdings natürlich mit Trix Express) bauen und zwei Adapter, d.h. kurze Zwischenstücke, die auf der einen Seite ein FREMO-Profil und auf der anderen Seite mein bisheriges Profil haben.

Samstag, 8. Mai 2010

Mit Modulen unterwegs ins Frankenland


Anläßlich des 50. Frankenstammtisches packte ich mein Auto voll mit Modulen und fuhr nach Fürth. Dort treffen sich regelmäßig Trix-Express-Freunde (Trix war ja in Nürnberg zu Hause!), die sich eine große Stammtischanlange gebaut haben. Schon im Mai 2009 hatte ich sie besucht - diesmal nahm ich Module mit: Neubaugebiet, Golfplatz, Mostviertel und TimeSaver, dazu noch zwei Wendemodule. Ich hoffe, dass es bald auch Bilder von anderen Teilnehmern des Stammtisches gibt.
Zum Bericht auf der NErFü-Homepage

Montag, 12. April 2010

Trix Express Packung aus 19??

Ein Freund hat bei einem Flohmarkt in Graz eine Trix-Packung gefunden mit einer BR 01, 3 Schnellzugwagen und einem Gleisoval. Nach einer kurzen Putzrunde und der Reparatur der Laufräder lief das alles wunderbar!

Wer weiß, aus welchem Jahr(zehnt) diese Packung stammt?

Fremo-Treffen Bad Vöslau 2010


Vom 8. bis 11. April trafen sich wieder FREMO-Mitglieder aus Österreich, Deutschland und aus Ungarn zu einigen Fahrtagen in Bad Vöslau. Zwischen 11 Bahnhöfen gab es viel fahrplanmäßigen Verkehr, aber natürlich auch die Möglichkeit des freien Fahrens. Vom Bahnhof St. Rudolf bis Bad Ferum gab es Oberleitungsbetrieb, beim Bahnhof Rodaun querte eine Straßenbahn. Am Freitag und am Sonntag hatte ich Gelegenheit, dabeizusein. Ich filmte und fotografierte relativ viel und erhielt einige neue Ideen. Bilder auf Picasa und Videos auf YouTube

Freitag, 19. März 2010

Trix-Jubiläum in Berlin

Im März 1935 präsentierte die Nürnberger Firma TRIX zum ersten Man eine Spielzeugeisenbahn mit 16.5 mm Spurweite. Damals wurde diese Spur noch 00 bezeichnet und mit dem Maßstab 1:90 angegeben. Später bürgerte sich er Name H0 (Halb-0) und der Maßstab 1:87 ein. Dieses 75-Jahr-Jubiläum wurde von Trix-Freunden aus aller Welt (Deutschland, Holland, England, USA) 3 Tage lang im Technik-Museum in Berlin gefeiert. Als (leider) einziger Österreicher war ich mit dabei.


Mehr über die Geschichte von Trix-Expreess bei Wikipedia

Sonntag, 14. März 2010

Computerkabel für Module


PC-Freaks kennen sie: Molex-Stecker, meistens Y-Kabel zur Stromversorgung im Computer, die es ermöglicht haben, mehrere 5,25 Zoll Geräte (Floppy-Laufwerke, CD-Brenner, etc.) mit Strom zu versorgen.

Im Zuge der Verkabelung des Moduls "Schorndorf" ist mir aufgefallen, dass wohl jedes Modul eine Versorgung mit Fahrstrom braucht, dass aber Funktionsmodule (wie ein Bahnhof) Wechselstrom für die Beleuchtung und für das Schalten der Weichen benötigen, aber auch Leitung für die digitale Steuerung - 4 Kabel also, die in einer Modulanlage möglicherweise weit her geleitet werden müssen (reine Streckenmodule brauchen ja keine Steuerleitung, bestenfalls Wechselstrom fürs Licht).

So hab ich mich an die Molex-Kabel aus den alten PCs erinnert und schwubs - habe ich eine "saubere" Lösung für die Stromversorgung. Molex-Kabel sind für 12 Volt und 5 Ampere ausgelegt gewesen und auch die Farbcodierung passt gut (rot/schwarz für Digitalsteuerung, gelb/schwarz statt weiß/schwarz für den Wechselstom). Verlängerungskabel für diese Molex-Kabel sind zwar selten verwendet worden, gibt es aber , kann man aber auch selbst mit entsprechenden Crimp-Steckern herstellen