Dienstag, 18. August 2009

Knützeltag in Jülich

Was ein Knützeltag ist? Das habe ich vor einem Jahr erfahren, als drei Mitglieder des Trix Stammtischen Euroegio bei mir auf Besuch waren: Knützeln ist offenbar ein rheinländischer Ausdruck für "basteln", "ausknobeln" oder so ähnlich. Jedenfalls gibt es beim Euregio-Stammtisch immer wieder große "Knützeleien".

Aus mehreren Gründen hatte ich am 23. Juli in Rheinland zu tun und besuchte dann auch Stephan Struth in Jülich - was zu einer tollen "Knützelei" wurde. Um den Bericht von Stephan zu verstehen, muss man vielleicht auch noch wissen, was "mabuchisieren" ist. Dieses zweite Liebelingswort von Stephan ist abzuleiten von Mabuchi-Motoren, die in Trix-Loks an Stelle der alten Trix-Motoren eingebaut werden können. Die Loks laufen dann leiser und runder.

Doch nun der Bericht von Stephan:

Am Samstag, dem 25.07.09 war unser Mann aus Österreich hier in Jülich.
Es war eine große Knützelei angesagt. Dazu musste zuerst intensiv Logistik betrieben werden. Aber dabei läuft der Trix-Express ja wie geschmiert. Paul hatte mehrere Loks zu mabuchiisieren. Also mussten Schwungmassen und Ritzel besorgt werden. Ein Anruf bei Bernd Tauert genügte und am nächsten Morgen lag das Päckchen im Briefkasten. Motoren hatte ich noch in Reserve, also stand der Aktion nichts mehr im Wege.

Morgens um 10.00 Uhr ging es auch direkt los. Zuerst war eine V100 dran. Der Motor samt Schwungmasse war in 10 Minuten eingebaut. Da die Lok schon digitalisiert war, konnte die sonst langandauernde Neuverkabelung stark verkürzt werden. Wie zu erwarten, war der der Unterschied bei den Laufeigenschaften zum Altmotor gravierend und der Paul begeistert. So haben wir dann noch eine zweite V100 nachgeschoben. Dann war die BR18 dran. Auch das ging zügig und mit erwünschtem Ergebnis vonstatten.

Dann gab es eine Störung, ääh Unterbrechung: der Ex-Chef hat sich eingefunden. Nachdem wir diesen dann aber mit Uraltloks und diversen Digitalproblemen konfriontiert hatten, lief es wieder rund. Die alte BR03, der Altmetall-Schrottverwerter spricht von einer 20/irgendwas, hat Rei dann ans Laufen gebracht. Das Ding machte aber einen Höllenlärm. Da ist wohl ein Neubaumotor fällig.

Während Rei und Paul dann mit bockigen Herkulessen gekämpft haben, konnte ich noch eine V36 mabuchiisieren.

Die ganze Zeit wurde gequatscht, gefachsimpelt und geplant. Insbesondere Pauls Trix-Express-Fremo-Pläne haben fasziniert. Davon hat sich auch meine Gaby anstecken lassen. Eine Knützelwoche zur Erstellung eines Fremo-Moduls in Österreich ist somit in die Vorplanungsphase getreten.

Mein Terminvorschlag: Karneval, dann kann ich nicht von den Bergen abgelenkt werden!

Montag, 13. Juli 2009

FREMO-Treffen in St. Valentin

Wieder einmal war es soweit: Der Freundeskreis der Europäischen Modelleisenbahner (FREMO) traf sich zu einem Fahrtag in St. Valentin. 630 m² Fläche, darunter erstmals Module mit Oberleitung!
In 5 Videos habe ich einige Eindrücke festgehalten:
  1. Blick von oben auf die Halle
  2. Oberleitung in "Spittal am Phyrn"
  3. Langer Lastzug (H0)
  4. Mariazellerbahn (H0e)
  5. diverses (u.a. Schnellzug mit BR 52)




Mehr Fotos gibt es in der Dropbox


Donnerstag, 21. Mai 2009

Kästen für die Brettermodule



Neben den ein- und zweigleisigen Modulen mit den genormten Stirnseiten habe ich ja auch eine "Bretternorm" definiert, mit der hauptsächlich Teststrecken gebaut wurden. Die Notwendigkeit, solche Module auch als Endmodule für eingleisige Modul-Anlagen zu verwenden hat mich nun auf die Idee gebracht, diese Bretter mit einem Kasten zu versehen. Der Kasten gibt dem Brett Schutz, ermöglicht ein Stapeln der Brett-Module und ermöglicht die vertikale Lagerung.

Dazu hat gepasst, dass ich im Bauhaus Leimholzbretter aus Paulownia-Holz gefunden habe, die eine hohe Maßhaltigkeit versprechen und dabei extrem leicht sind. Ein Brett (18 mm dick) mit 120x20 cm kostet ca. 4,50 Euro.

Sonntag, 17. Mai 2009

Intermezzo: Piko ICE mit Digi 1

Zum Firmenjubiläum hatte ich den ICE von PIKO gekauft, um damit KATIKA ICE zu promoten. Es hat dann aber doch zeitlich nicht gepasst, sodass dieser ICE im Karton geblieben ist. Heute habe ich ihn aufgestellt und fahren lassen. Interessant an der PIKO-Steuerung ist, dass sie über eine Infrarot-Fernsteuerung funktioniert. Man hält also eine Fernsteuerung in der Hand, mit der die Lokadressen gewählt werden, die Fahrtrichtung und die Geschwindigkeit.

Wichtig war für mich aber auch, folgende Erfahrung zu machen bzw. zu testen:

  • mit der PIKO Digi 1 kann auch die Trix-Anlage gesteuert werden

  • der PIKO ICE läßt sich auch analog steuern

  • der PIKO ICE fährt auch auf der modularen Trix-Anlage, wenn die Anschlüsse entsprechend geschalten und die Kehrschleifen deaktiviert sind.

Sonntag, 3. Mai 2009

Digitale und analoge Schaltung gemeinsam

Das Wendekreismodul, mit dem ich die "Mai-Anlage" (siehe unten) ausgestattet habe, wurde nun für den Parallelbetrieb von analog und digital ausgestattet. Der parallele Betrieb der Lenz LS-150 mit analogen Schaltern ist ja im LS-150-Handbuch (Seite 10) beschrieben. Das habe ich auch bei der Werksanlage so verwendet.

Erstmals habe ich nun auch die Abschaltung der Abstellgleise parallel zum Gleisbesetzmelder Littfinski GBM-8 geschalten. Die rechten 4 blauen Schalter sind für die (analoge) Einzelabschaltung der Gleise, der linke Schalter führt [wenn er eingeschalten ist] den Strom zum GBM-8, sodass damit alle Abstellgleise Strom haben und über den Roco Interface 10785 die Rückmeldung zur Digitalsteuerung erfolgen kann.

Samstag, 2. Mai 2009

Fahrbetrieb am Tag der Arbeit


Den Tag der Arbeit habe ich genutzt, um einige Module zu verbinden und einen Fahrbetrieb zu ermöglichen. Die Planung erfolgte schon Wochen vorher. Daher war die Umsetzung relativ schnell erledigt und das lange Wochenende konnte zum Fahren und zum Filmen genutzt werden.

Benutzt wurden dabei die Module Birkenvilla, Golfplatz und Timesaver, sowie zwei Kehrschleifenplatten.

Kehrschleifen sind für Trix Express ja kein Problem. Für den Automatikbetrieb mit den Kehrschleifen ist jedoch die automatische Weichenschaltung sinnvoll, da die Weichen sonst immer aufgeschnitten werden. Dies erfolgt in den beiden Kehrschleifenmodulen mit Impulskontakten.

Mehr darüber auf http://www.mein-hobby.info/trixmodule/













Sonntag, 15. März 2009

Universalweiche für Trix Express

Letzte Woche habe ich von Peter Hess zwei "Universalweichen" für Trix Express erhalten. (Beitrag von Peter Hess und Foto der Weiche im Forum der IG Trix Express: http://board.ig-trix-express.de/bastelstube-f7/weichen-eine-zusammenfassung-t1196-s135.html). Universalweichen sollen die Verwendung von 2-Leiter Loks und Waggons auf Trix-Gleisen ermöglichen. Solange "normale" Loks oder Waggons (also solche von Roco, Kleinbahn, Fleischmann, etc.) auf Trix Gleisen geradeaus fahren ist das kein Problem (abgesehen vom geänderten Stromanschluss). Fahren diese bei Trix-Weichen auf das abzweigende Gleis kommt es unausweichlich zu einer Entgleisung. Peters Weichen haben ein bewegliches Herzstück, das einen kleineren Abstand zu den Weichenzungen hat. Damit soll das Problem beseitigt sein.

Ich hoffe, ich hab bald Zeit, das auch auszuprobieren.

Dienstag, 3. März 2009

Modelleisenbahn Almesberger

Unser Firmenjahresmeeting fand diesmal vom 19.-20. Februar im Hotel Almesberger in Aigen im Mühlkreis statt. Neben der intensiven Organisations- und Strategiearbeit war auch Zeit für Wellness und für den Besuch der Modelleisenbahn, den die Brüder Peter und Paul Gruber (die Besitzer des Hotels) aufgebaut haben. Weitere Bilder sind rechts als Diashow zu sehen.

Freitag, 27. Februar 2009

Die Br 18.601 läuft nun


Dank Andi Höller von Modellbahnen Höller in Vöcklabruck läuft die 18.601 nun doch ganz gut. Nicht perfekt, weil es doch ab und zu noch Aussetzer gibt und weil nun eigenartigerweise das Stirnlicht nicht mehr leuchtet. Aber sie läuft!

Sonntag, 1. Februar 2009

Timesaver - Modelleisenbahn für Denker

Der TimeSaver ist eine "Mikroanlage" zum Lösen von Rangierproblemen. Beim Tag der offenen Tür des MEC Eferding habe ich so ein Modul gesehen und es hat mich so begeistert, dass ich es gleich in zwei Spuren nachgebaut habe: Einmal als Modul (passend für meine Modulanlage) in Spur H0, einmal als "Mikroanlage" in Spur N. Fotos folgen demnächst.

Mehr über das Modul und seine Geschichte auf http://webs.4steps2web.net/trixmodule/Timesaver.html